Luft-Wasser-Wärmepumpe – Test, Preise & Kosten


Infos über Luft-Wasser-Wärmepumpe – Test, Preise und Hersteller. Alles über Vorteile & Nachteile und Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Die Energien von Umgebung, Luft und Wasser nutzen. Dies kein Teil einer esoterischen Heilslehre, sondern ein Ergebnis modernster Technologie auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt dabei die Umgebungsluft und bringt sie mittels Wärmepumpe auf höhere Temperaturen, um das Brauchwasser und die Wohnung zu heizen.

Vorteile bei Anschaffungskosten und keine Nachteile?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe funktioniert effektiv in einem Temperaturbereich der Außenluft zwischen plus 35 Grad und minus 25 Grad. Aber die Anschaffung dieser Wärmepumpe ist deshalb nicht überteuert. Und die Erklärung dafür ist, dass nicht erst eine Wärmequelle erschlossen werden muss. Dabei werden der Energieverbrauch gesenkt und der Schadstoffausstoß reduziert. Auch ist sie unabhängig von Öl und Gas, sowie sehr wartungsarm. Nachteil ist der geringere Wirkungsgrad, denn die verwendete Wärmepumpe hat höhere Betriebskosten, durch den gesteigerten Stromverbrauch.

Kosten von Anschaffung bis Betrieb der Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Kosten unterteilen sich in zwei Säulen: Investition und Betriebskosten. Erstere bestehen in der Anschaffung der Anlage. Günstige Geräte gibt es bereits zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Eine Erschließung der Wärmequelle ist nicht notwendig. Aber dafür andere Betriebskosten. Die Temperatur der Umgebungswärme muss durch die Wärmepumpe erhitzt werden. Hier lohnt sich der Kostenvergleich zwischen den Stromanbietern. Auch ökologisch sollten Vergleiche gezogen werden, denn wer mit der Wärmepumpe den CO2-Ausstoß verringern will, würde diesen Vorteil verderben, wenn er nicht auf “grünen Strom” zurückgreift.

Luft-Wasser-Wärmepumpen – Hersteller & Anbietern vergleichen

Aber auch bei den Herstellern und Anbietern gibt es Unterschiede. Unternehmen mit guten Referenzen sind unter anderem Junkers, Dimplex oder auch Möhle aus dem Münsterland. Beim Aussuchen eines Anbieters ist besonders auf Installationskosten und Effizienz zu achten. Möhles Wärmepumpen zum Beispiel liefern 65 Prozent des Energiebedarfs und brauch demzufolge noch 35 Prozent Fremdenergie. Das sind gegenwärtig sehr gute Werte. Jedoch lässt die Leistung ab minus 10 Grad deutlich nach.

Luft-Wasser-Wärmepumpe – Heizung im Winter?

Daraus folgt, dass die Leistungen im Winter variieren können. Wer im Winter auf eine effektive Heizung aus ist, muss sich über die Leistung der verschiedenen Wärmepumpen genau informieren.

Luft-Wasser-Wärmepumpe – Kühlung im Sommerr?

Das Kühlprinzip im Sommer ist dagegen durch aus gegeben. Die Wärmepumpe kann Außenhitze mit niedrigem Energieaufwand runterkühlen. Sie klimatisiert so die Wohnung schnell und kostengünstig.

Funktion, Stromverbrauch und Jahresarbeitszahl

Zum Schluss noch einige Fakten zu Funktion und Kennwerten. Wie erwähnt, zieht die Luft-Wasser-Wärmepumpe über einen Wärmetauscher die Energie der Außenluft ein. Elektro-Kompressions-Wärmepumpen üben auf diese Wärme einen Druck aus. Und wenn der Druck auf Gase erhöht wird, erhitzen sie sich. Gleichzeitig erzeugt der Druck einen Wärmekreislauf, der die Wärme durch die ganze Wohnung leitet. Es ist sozusagen das umgekehrte Kühlschrank-Prinzip. Der Stromverbrauch dieser Elektro-Kompressions-Wärmepumpen ist natürlich unterschiedlich. Er variiert auch zwischen Sommer und Winter. Aber bei modernen Anlagen sind sie moderater, als herkömmliche Heizungen. Und die in Zukunft zu erwartenden lauen Winter werden die Betriebskosten der Wärmepumpen weiter senken. Bleibt noch zu erklären, was in diesem Zusammenhang die Jahresarbeitszahl ist. Dieser Wert setzt sich mit den Temperaturänderungen, innerhalb eines Jahres, auseinander. Die Jahresarbeitszahl ist das Rechenergebnis für das Verhältnis der jährlich abgegebenen Heizenergie und der absorbierten elektrischen Energie. Gute Werte liegen durchschnittlich zwischen 3 und 4,5.